Cote d`Azur: Ein blaues Wunder

Helmut und ich nähern uns der Cote d`Azur, einem Landstrich zwischen Meer, Hochgebirge und Italien, einem Landstrich, der zum Schwärmen verführt. Seit ich im Alter von 17 Jahren diese französische Mittelmeerküste das erste Mal entdeckte, war die Sehnsucht an ein Wiedersehen in all den Jahren allgegenwärtig. Die Cote d`Azur verführt. Immer und immer wieder.

Von Andrea Schwarzmeier

Es ist diese Schönheit der Landschaft, die Heiterkeit des Lebens, diese Verführung aller Sinne. Da ist das blaue Ufer, die Berge, das Meer, die Pinien, die die Hänge hinaufklettern. Da ist diese Küste mit dem Gesang der Vögel und dem Duft der Mimosen. Ein Gläschen Limoncello dazu der leichte Wind, der die Meeresoberfläche tanzen lasst und dann der Blick von der Grand Corniche in die Ferne, in der sich das Blau des Meeres im Blau des Himmels verliert. Sinnlich, verführerisch und zärtlich und diese schwer zu  kleidende Sehnsucht nach dem südlichen Land, wo die Zitronen blühen – und da ist dieses Licht, das schon Künstler wie Picasso, Renoir und Matisse begeisterte.

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Wir stärken uns an der italienischen Rivera in Cerco mit einem Cappuccino. (Foto: Andrea Schwarzmeier)

Der Dichter Stephen Liegard dichtete für die französische Rivera einst den Slogan Cote d`Azur. Darin vereinen sich die Farbe des Meeres und die Liebessehnsucht. Die Küste der Zitronengärten suggeriert immerwährenden Frühling und paradiesischen Luxus. Helmut und ich wollen diese einzigartige Kulisse an blühenden Parks, Olivenhainen und Villen, Uferpromenaden und Grandhotels entdecken. Hinter den Fassaden der Belle Epoque und des morbide Luxus-Mythos sowie dem Grimaldi-Glamour wollen wir zwischen Nizza, Cannes, Saint Tropez, Monaco und dem malerischen Hinterland die blaue Küste erleben.

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Wir fahren der Sehnsuchtsküste Cote d`Azur entgegen. (Foto: Andrea Schwarzmeier)

Hier ein Schwätzchen mit einen Zitronenbauern, da ein Plausch mit den einheimischen Fischern und mit alten Damen, die ihre Pudel spazieren führen. Wir kosten die olivenschwarze Tapenade und schlendern über Märkte, wandern über Kräuterwiesen, sitzen im Freien an einem Tisch im Restaurant an der Hafenpromenade und genießen das Glück über all den Luxus, der sich uns darbietet, staunen zu können.

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Das süße Nichtstun an der Blumenrivera. (Foto: Andrea Schwarzmeier)

Wir sind auf den Geschmack gekommen und wollen etwas abbekommen von Luxus, Glamour, dem Charme und der Eleganz, dieser luftigen Leichtigkeit und der mediterranen Lebenskunst.

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Die Cote d`Azur. (Foto: Andrea Schwarzmeier)

Azurblau schimmert das Mittelmeer an diesem verführerischen Küstenstrich. Helmut und ich sitzen an der verkehrsumbrausten Uferpromenade in Nizza und betrachten herausgeputzte Damen und geschniegelte Herren vor der Kulisse des Negresco an der Anglais. Wir besuchen Städte, Dörfer, Berge und Sehenswürdigkeiten. Wir können uns nicht sattsehen an diesem Spektakel. Blau, blau, so weit das Auge reicht, dieses beispiellos betörende Blau. Wir nippen ein bisschen am Gläschen Limoncello an kosten vom Stoff aus dem die Träume sind.

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Das weltberühmte Negresco in Nizza. (Foto: Andrea Schwarzmeier)

(Fotos: Andrea Schwarzmeier)

 

 

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